Frank Gaschler +++ 08124-44 58 48 +++ 0179-699 86 98 +++ info[at]freiekommunikation.de Kurzbeschreibung Gewaltfreie Kommunikation von Marshall B. Rosenberg - umgesetzt für das Zusammenleben mit Kindern Sagen, was mich stört, ohne dabei Vorwürfe zu machen. Offen zuhören, auch wenn der andere laut wird: Mit Einfühlung und Empathie gelingt es, sich auch in schwierigen Situationen aufrichtig auszudrücken und gleichzeitig dem Gegenüber respektvoll zu begegnen.· Eine der erfolgreichsten Kommunikationsformen der letzten Jahre· Konfliktlösung, bei der alle gewinnen· Ein Ratgeber für Eltern, ErzieherInnen, LehrkräfteIch will verstehen, was du wirklich brauchst Frank Gaschler, Gundi Gaschler Gewaltfreie Kommunikation mit Kindern - Das Projekt Giraffentraum Mit einem Vorwort von Marshall B. Rosenberg Gebundenes Buch, ca. 160 Seiten, ISBN: 978-3-466-30756-2 € 14,95 [D] / SFr 27,30Zum Reinlesen:„Ich muss gar nix – ich kann mich entscheiden! Und außerdem bin ich ein Mensch!“ Unsere Tochter Elia erwiderte diese zwei Sätze mit 3½ Jahren ihrer Erzieherin im Kindergarten, nachdem diese sagte: „Du musst jetzt aufräumen.“ Was folgte waren lange Elterngespräche mit den Erzieherinnen und für uns eine intensive Auseinandersetzung mit der Frage, wie „gewaltfrei“ wir unsere Kinder erziehen wollen. Meine Frau Gundi und ich beschäftigten uns schon seit einiger Zeit intensiv mit dem Thema Erziehung – nicht nur, weil wir Eltern sind, sondern auch, weil wir Elternkurse (Starke Eltern – starke Kinder®) geben. In den Kursen und auch zu Hause begegnete uns dabei immer wieder die Frage, wie wir Grenzen setzen, wie wir Konsequenzen aufzeigen und vor allem selbst durchhalten können und „wie viel Orientierung braucht das Kind?“ Der Grundtenor der meisten Erziehungsseminare und -ratgeber die wir – vor allem Gundi – damals lasen war: „Gib deinem Kind Orientierung, damit es sich später für das Richtige entscheiden kann.“ Das klang einfach und auch gut vermittelbar. In der Realität war es nicht ganz so simpel. Das Orientierung-Geben war nicht ganz so einfach, weil Marie (unsere ältere Tochter) und Elia es nicht immer annahmen, „später“ war etwas unbefriedigend, wenn „jetzt“ das Zimmer unaufgeräumt war und auf die Frage, was das „Richtige“ sei habe ich ja für mein eigenes Leben noch keine endgültige Antwort gefunden. Orientierung geben als Ausdruck von Erziehung war bei alledem die größte Herausforderung. Als junge Eltern wussten wir anfangs vor allem, was wir alles nicht wollen und als Psychologin und Sozialpädagoge, dass Lernen vor allem am Modell, also am elterlichen Vorbild, geschieht. Selbstverständlich bin ich auch heute noch stolz über jede positive Eigenschaft, die sich die Kinder von uns abschauen. Aber was ist mit den anderen? Neulich erklärte ich Marie, dass „man“ keine Hausaufgaben an einem unaufgeräumten Schreibtisch machen kann. Sie verwies mich prompt auf meinen eigenen chaotischen Arbeitstisch im Büro. Ertappt! Ein Modell für einen aufgeräumten Schreibtisch bin ich wahrlich nicht. Aber für „Schlagfertigkeit“ – das hat sie offenbar von mir... Im Zuge ihrer Tätigkeit als Elternkursleiterin stieß Gundi auf Marshall Rosenberg’s Buch Gewaltfreie Kommunikation und krempelte damit so einiges in unserer Familie um. In Windeseile verbreitete sie die Idee, es gäbe so etwas nicht wie richtig und falsch, niemand sei für die Gefühle anderer verantwortlich und man bräuchte sich nicht zu entschuldigen, noch dazu, weil es so etwas wie Schuld nicht gäbe. Außerdem: „Man muss gar nix!“ Mein Weltbild drohte einzustürzen! Ich hatte ja schon so einiges mitgemacht: Habe Ich-Botschaften gesendet, Familienkonferenzen abgehalten, positive Formulierungen gefunden und Doppelbotschaften vermieden. Aber jetzt das? Wenn es weder richtig noch falsch gibt, wo bleibt dann die Orientierung? Wenn jeder für seine Gefühle selbst verantwortlich ist, wo bleibt dann das Miteinander und wenn es keine Schuld gibt, dann kann ja jede tun, was sie will. Dazu noch Kommunikation! „Man kann doch mit den Kindern nicht immer reden“, sagte ein Freund damals zu uns „irgendwann müssen sie doch schließlich auch mal kapieren, was sie tun müssen.“ Selbstverständlich widersprach ich damals - eher aus Loyalität zu Gundi als aus Überzeugung. [...]